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Da unten im Tale – Volkslied – Notenvorschau

Detaillierte Vorschau (3 Seiten) verfügbar nach Anmeldung.

Da unten im Tale

Volkslied

Arrangeur: Johannes Brahms (1833-1897)

Verlag: Albrecht Schneider

LeichtSATB 1 Seiten

Beschreibung

„Da unten im Tale“ – Johannes Brahms (1833–1897) Dieses Lied gehört zu den bekanntesten Volksliedbearbeitungen von Johannes Brahms und zeigt eindrucksvoll seine besondere Fähigkeit, schlichte Melodien mit kunstvoller, aber niemals aufdringlicher Chorsatztechnik zu verbinden. Herkunft und Hintergrund: „Da unten im Tale“ basiert auf einem süddeutschen Volkslied, das vermutlich bereits im 18. Jahrhundert mündlich überliefert wurde. Brahms nahm das Lied in seine Sammlung „Deutsche Volkslieder“ auf, weil er überzeugt war, dass in diesen scheinbar einfachen Melodien ein unverfälschter emotionaler Kern steckt. Anders als viele romantische Komponisten „veredelt“ Brahms das Volkslied nicht übermäßig – er bewahrt seinen natürlichen Tonfall. Dadurch wirkt der Satz ehrlich, warm und unmittelbar verständlich. Inhalt des Textes: Im Zentrum steht eine leise, melancholische Abschiedsstimmung: „Da unten im Tale / läuft’s Wasser so trüb, und i kann dir’s net sagen, / i hab di so lieb.“ Das Bild des trüben Wassers spiegelt die innere Verfassung des lyrischen Ichs – Liebe, die nicht erfüllt wird oder vielleicht nicht erfüllt werden kann. Typisch für viele Volkslieder ist diese Mischung aus: schlichter Sprache großer emotionaler Tiefe Naturbildern als Spiegel der Seele Gerade diese Unmittelbarkeit macht das Lied auch heute noch berührend. Musikalische Gestaltung: Brahms setzt auf eine überwiegend homophone Satzweise, damit der Text klar verständlich bleibt. Doch innerhalb dieser scheinbaren Einfachheit zeigt sich große Meisterschaft: warme, dichte Harmonik sanfte Vorhalte, die wie ein Seufzer wirken natürliche Phrasenbögen – fast wie gesprochen oft eine tragende Mittelstimmenbewegung, die den Klang erdet Die Musik fließt ruhig – fast wie das Wasser im Text. Wichtig ist dabei: Nicht zu langsam dirigieren. Das Lied lebt vom ruhigen Fluss, nicht von romantischer Schwere. Interpretation und Probenhinweise Für einen Chor lohnt es sich, besonders auf folgende Punkte zu achten: 1. Klangfarbe Ein weicher, gedeckter Gesamtklang passt besser als opernhafte Dramatik. 2. Textnähe Konsonanten klar, aber niemals hart – das Lied soll klingen, als würde jemand eine persönliche Erinnerung erzählen. 3. Dynamik Lieber kleine, organische Wellen als große Kontraste. Zu viel Crescendo zerstört die Intimität. 4. Atemführung Lange Bögen unterstützen die Volksliedhaftigkeit – möglichst nicht „taktweise“ denken. Programmatische Wirkung: „Da unten im Tale“ eignet sich hervorragend als: ruhiger Gegenpol in einem Konzertprogramm Übergang von heiteren zu nachdenklichen Werken Moment der Sammlung Oft entsteht im Konzertsaal eine besondere Stille nach diesem Lied – ein Zeichen dafür, dass seine schlichte Wahrheit direkt erreicht. Einordnung: Das Stück zeigt exemplarisch Brahms’ Haltung zur Volksmusik: Nicht Folklore. Nicht sentimentale Romantik. Sondern konzentrierte Menschlichkeit in musikalischer Form. Oder anders gesagt: Große Kunst kann sehr leise sprechen.

Mind. 20 Lizenzen

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Was Du zu diesem Stück wissen solltest

Diese Hinweise helfen Dir, das Stück richtig einzuordnen — Besetzung, Schwierigkeit, Lizenzmodell und Ablauf nach dem Kauf.

Besetzung verstehen: SATB

Die Besetzung verrät Dir, welche Stimmlagen Dein Chor singen muss.

  • SATBSopran, Alt, Tenor, Bass — der klassische gemischte Chor.Dieses Stück
  • SSADrei Frauenstimmen: zwei Soprane und Alt.
  • SSAAVier Frauenstimmen: zwei Soprane und zwei Alte.
  • TTBBVier Männerstimmen: zwei Tenöre und zwei Bässe.
  • SABSopran, Alt, Bariton — entlastet den Tenor und passt für kleinere Chöre.
  • SATBSATBDoppelchor: zwei eigenständige SATB-Chöre, oft im Wechsel.
  • unisonEinstimmig — für Kinderchor, Gemeindegesang oder unisone Passagen.
Schwierigkeitsgrade verstehen

Der Schwierigkeitsgrad gibt Dir einen Anhaltspunkt, wie viele Proben Dein Chor einplanen sollte.

  • AnfängerKlare Rhythmen, vertraute Tonarten und gut singbare Intervalle — auch für junge oder neue Chöre machbar.Dieses Stück
  • MittelGeübter Chor, einzelne chromatische Stellen, Tonart- oder Taktwechsel. Etwa 6–10 Proben für eine saubere Aufführung.
  • SchwerEnge Harmonien, komplexe Rhythmik, größere Tonumfänge — braucht Probendisziplin und stimmlich sichere Sängerinnen und Sänger.
  • Sehr schwerKonzertchor-Niveau: Modulationen, Polyphonie, extreme Tonlagen, hohe Anforderungen an Intonation und Stimmführung.
So funktioniert die Lizenz pro Sängerin oder Sänger

Mit Chorilo bekommst Du eine digitale Aufführungslizenz. Damit ist Dein Chor rechtssicher unterwegs — ohne Kopierstress.

Lizenz pro Sängerin oder Sänger Aktuelles Modell

Eine Lizenz für jede Person im Chor. Skaliert fair mit der Ensemblegröße, viele Stücke haben Mengenrabatte.

Mindestabnahme: 20 Lizenzen.

Pauschallizenz fürs Ensemble

Einmalbetrag pro Ensemble. Alle aktuellen und zukünftigen Mitglieder erhalten Zugriff — egal wie der Chor wächst.

Die Lizenz erlaubt das Üben und Aufführen über Chorilo. Externe Aufführungsrechte (z. B. GEMA, soweit anwendbar) bleiben davon unberührt.

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    Proben und aufführen

    Hör Dir während der Probe die Stimm-Audios an, markiere Stellen, isoliere Deine Stimme — und beim Konzert habt Ihr alles dabei.